Lehrkräfte

Aus Zwei wird Eins

Unser Kollegium beinhaltet zwei, in früheren Zeiten noch getrennt arbeitende, Gruppen von Lehrkräften:

Die 16 Regelschullehrkräfte tragen Verantwortung als Klassenleitung oder in den Hauptfächern. Mittlerweile verfügen sie auch über Kompetenzen in verschiedenen Nebenfächern, haben sich dabei individuelle Schwerpunkte erarbeitet und engagieren sich darüber hinaus in Arbeitsgruppen oder durch Klassenprojekte. Seit 2016 stellen unsere Regelschullehrkräfte zudem das personelle Grundgerüst des Ganztagsbetriebes dar, was einen z.T. enormen zeitlichen Mehraufwand, aber auch eine pädagogische Abwechslung bedeutet.
In den letzten Jahren hat sich unser Kollegium zunehmend verjüngt, sodass wir derzeit eine wunderbar ausgewogene Mischung aus etablierten und aufstrebenden Lehrkräften haben, die sich jeweils gut ergänzen können. Eine so große Grundschule wie die unsere bildet darüber hinaus auch in beständiger Regelmäßigkeit LehramtsanwärterInnen aus, die stets schnell zu einem festen Teil des Kollegiums werden. Für unsere DaZ-Kurse mit den Flüchtlingskindern konnten wir zuletzt sogar zwei ehemalige Kolleginnen gewinnen, die wieder Lust bekamen, an ihrer alten Wirkungsstätte tätig zu werden.

Den zweiten, deutlich kleineren, aber nicht minder wichtigen Teil des Lehrerkollegiums machen seit vielen Jahren drei Förderschullehrkräfte aus, die fachlich spezialisierter ausgebildet sind und früher in einer eigenständigen Förderschule lehrten, welche jedoch mit der vollzogenen Inklusion aufgelöst wurde. Die Arbeitsschwerpunkte der Förderschullehrkräfte sind Beratung, Diagnostik, Prävention und Förderung. Sie beraten und unterstützen Grundschullehrkräfte in der täglichen Arbeit mit Kindern, die einen besonderen Unterstützungsbedarf („Lernen“, „Sprache“, „Geistige Entwicklung“ oder „Emotional-Soziale Entwicklung“ vorweisen. Gemeinsam mit den Klassenlehrern werden Förderpläne erarbeitet und im Unterricht umgesetzt. Fördergruppen und gezielte Förderangebote werden von Förderschullehrern parallel zum Unterricht angeboten oder auch im Klassenverband durchgeführt. Ein regelmäßiger Austausch mit den Klassenlehrkräften, Elterngespräche oder „Runde Tische“ mit Therapeuten, Ärzten, Sozialpädagogen, etc. gehören ebenso dazu.

Mittlerweile ist die gemeinsame Arbeit, die manchmal sehr zeitintensiv ist und viele kommunikative Prozesse einfordert, zur Routine geworden und unsere Förderschulkolleginnen engagieren sich für unsere Sternschule viel mehr als sie es eigentlich müssten. Räumlich und emotional haben sie hier eine Heimat gefunden. Nach vielen gemeinsamen Jahren sind beide Seiten mittlerweile froh darüber miteinander arbeiten und immer noch voneinander lernen zu dürfen!