Schule, wir kommen!

Wir wünschen allen einschulenden Familien heute eine schöne Feier, auch wenn Grillwetter eigentlich anders aussieht, und zudem einen erfolgreichen und möglichst unkomplizierten Schulstart!

Manche Kinder können es offenbar gar nicht erwarten, denn man sah die ersten Jungs nach dem Einschulungsgottesdienst direkt zur Bühne in die Pausenhalle sprinten! Dort sang ab 10.35 Uhr zuerst der Schnuppenchor zur Begrüßung und nach Frau Reinholds Worten führte der neue 3. Jahrgang mit Frau Stumpf zum Lied „No roots“ eine Tanzdarbietung aus dem letztjährigen Musikunterrichts vor! Danke nochmal an alle Eltern, die ihren Kindern spontan ein Kommen ermöglichen konnten.

Dann ging es in die Klassen – leider ohne zwei der neuen Klassenleitungen, denn Frau Ludwigs fehlte aus gesundheitlichen Gründen und Frau Griebel schult heute auch ihre Tochter ein und war anstatt in Uelzen in Lüneburg selbst aufgeregt! 🙂 Frau Dehning, Frau Schröder und Frau Stumpf vertraten die beiden und folgten Frau Alten und der neuen 1a in den blauen Flur.

Derweil liefen in der Pausenhalle die Kaffeemaschinen heiß und unser Förderverein hatte alle Hände voll zu tun! Wir hoffen, dass viele neue Familien sich Mitgliedsanträge mitgenommen haben und mit einem Euro pro Monat mithelfen, dass auch ihre Nachfolger im nächsten Jahr Kaffee und Kuchen beim Warten bekommen können! Herr Schwarz wies an einem Stand auch nochmal auf evtl. fehlende Datenschutzangaben hin, damit von unseren neuen Schülern auch Fotos gemacht werden dürfen! Mal sehen, ob wir entsprechende Bilder in der AZ sehen dürfen… In jedem Fall viel Spaß allen neuen Sternschülern in ihrer ersten Schulwoche!

„Let’s get it started!“

Unser Kollegium hatte zwar am Montag schon einen Diensttermin, startete jedoch erst heute „so richtig“ mit der obgligatorischen ersten Dienstbesprechung. Daraus resultierend folgt ein kleiner „Sternschnuppenregen“ an ersten relevanten Informationen zum Start des Schuljahres 2019/2020.

Wir begrüßen Frau Marth als offizielle „Sternschullehrkraft“ im Kollegium, zudem Frau Struense ab September als aushelfende Lehrkraft, v.a. in den Fächern Mathematik und Sport und wünschen einen guten Schulstart am Stern! Im Verlauf des ersten Halbjahres wird auch Frau Hostombe wieder zu uns stoßen, was uns sehr freut! Frau Graupner und Herr Rieckmann verbleiben als Lehramtsanwärter. Bald werden wir auch wieder studentische Praktikanten aufnehmen.

In den ersten sieben Schultagen (15.08.-23.08.) wird, wie zumeist gewohnt, allgemeiner Klassenleitungsunterricht erfolgen. Auch die Ganztagsangebote werden in dieser Zeit zunächst nur eine Betreuung sein und erst ab dem 26.08. in Kursen erfolgen. Die Wahl erfolgt im Verlauf der ersten vollen Schulwoche. Der Mensabetrieb startet aber schon wie gewohnt ab dem ersten Schultag.

An jedem Donnerstag zwischen 13.05-13.50 Uhr wird Frau Alten die Bücherei öffnen und betreuen, sodass alle Kinder nach dem Unterricht eine entspannte Möglichkeit zur Buchausleihe/-abgabe haben werden! Zusätzlich dazu wird es, wie im Vorjahr, auch zwei große Pausen dafür geben können.

Mehr oder weniger „neu“ möchten wir die Abholzeiten vom Unterricht halten: Aus organisatorischen Gründen möchten wir in Zukunft alle unsere Sternschulfamilien darum bitten, bei Terminen (z.B. Geburtstage, Arztbesuche, Einladungen…) ihre Kinder möglichst am Ende einer Unterrichtsstunde bzw. in den Pausen abzuholen resp. gehen zu lassen und nicht mitten in einer Unterrichts-/Kurseinheit. Absolute Notfälle kennen natürlich keinen Aufschub, das ist weiterhin klar!

Unsere Termine für das neue Schuljahr sind bereits durch alle Monate hindurch aktualisiert und unter der Rubrik „Termine“ aufgeführt! Natürlich werden immer mal wieder neue Punkte hinzukommen.

Abschließend muss dann leider doch noch erwähnt werden, dass viele Bauarbeiten des „Bauabschnitts I“ über die Sommerferien nicht beendet sind! Unser Sternschulkollegium ist darüber leicht genervt, manche Firmenmitarbeiter sind es ob der Extraschichten auch, unsere Schüler werden einige Ecken im Gebäude und die ständigen Sicherheitshinweise von Lehrkraftseite sicherlich auch nicht schön finden! Einige Elektrogeräte (Telefon, Kopierer, interaktive Tafeln, etc.) können zudem noch nicht zuverlässig genutzt werden! Wir werden da alle zusammen durch müssen und hoffen auf baldige Besserung!

Herzlichen Glückwunsch, Grundschule!

Am 11.8. eines Jahres könnte man, je nach persönlicher Favorisierung, z.B. dem Wrestler Hulk Hogan, dem Thordarsteller Chris Hemsworth oder aber der Kinderbuchautorin Enid Blyton zum Geburtstag gratulieren bzw. gedenken. – Wir gratulieren jedoch der deutschen Grundschule, die am 11.8.1919 durch die Weimarer Verfassung als Schulform für Kinder aller Gesellschaftsschichten verbindlich ins Leben gerufen wurde und dieses Jahr insofern 100 Jahre alt wird!

Schon 1848 wurde Kritik an einem mehrgliedrigen Schulsystem geübt, bei dem soziale Herkunft und Stand der Eltern über den Bildungsweg eines Kindes entschieden. Der „königliche Oberstudienrat“ Georg Kerschensteiner setzte sich dann ab 1914 intensiver für eine Einheitsschule ein, unter Fachleuten und den Parteien wurde über entsprechende Entwürfe lange gestritten. Man diskutierte zudem über die Länge einer einheitlichen „Grundschule“: Gymnasiallehrer und Philologenverband wollten lediglich 3-4 Jahre gemeinsames Lernen, die Lehrervertretungen sowie die Sozialdemokraten sprachen sich für 8 gemeinsame Jahre aus, eine Forderung, die auch schon 1848 geäußert wurde. Am Ende erfolgte, wie so oft, ein Kompromiss: Einheitsschule ja, aber bloß für 4 Jahre. Zudem ging das Beamtentum in die Schulaufsicht ein und die Schulpflicht wurde erstmalig gesetzlich festgeschrieben.

Nun der Sprung in die Neuzeit: Manchen Schulgebäuden sieht man das Alter der Grundschule deutlich an! 🙂 Mit rund 90 Jahren war diese aber noch offen für Neues, lernte „Ganztag“ und „Inklusion“, zudem verweigert sie sich in hohem Alter auch nicht der Digitalisierung. Das gemeinsame Lernen von Kindern aus absolut allen Bevölkerungsschichten ist jedoch vermutlich ihre größte Errungenschaft, die es wahrlich zu feiern lohnt – „Alles Gute, deutsche Grundschule!“

Kabel zu Kabel, Staub zu Staub!

„Ihr müsst an der Seite rein, durch den Notausgang!“, so wurde es heute Morgen einigen unserer Lehrkräfte gesagt, die zugleich auch das rot-weiße Absperrband vor der Haupttreppe sahen, welches bereits am ersten Ferientag gespannt wurde. Einige Firmen werkeln derzeit noch parallel im Schulgebäude, v.a. aus dem Bereich Elektrotechnik und Malerarbeiten – das Handy von Herrn Sundermann ist dabei im Dauerbetrieb!

Gut eine Woche vor dem Schulstart hängt ein halber Lianenwald voller Leitungskabel von Decken und aus Wänden, die dadurch löchriger sind als es die Abwehr von Hannover 96 im letzten Jahr war! Unsere Schulleitung sowie Frau Schulz im Sekretariat arbeiten derzeit sicherlich unter erschwerten Bedingungen. Einige unserer Lehrkräfte, die schon erste Pläne erarbeiten oder Kleinigkeiten in ihren Klassenräumen bzw. im Lehrerzimmer umräumen wollten, erreichten heute nicht sehr viel, denn Strom funktionierte verlässlich nur im Nordflügel, zudem wurden manche Räume noch aktiv bearbeitet.

Aber am Ende dient ja alles der Modernisierung unserer Sternschule und das ist gut so! Es freuten sich heute z.B. manche Lehrkräfte (im Südflügel) über neue Fenster: Eine Dreifachverglasung bringt bessere Schallisolierung, sodass die Lautstärke der Betreuungskinder auf dem Hof nicht mehr stören wird. Zudem sorgt eine UV-Folie u.a. dafür, dass sich die Südräume im Sommer nicht mehr so extrem aufheizen! Nicht zuletzt begünstigt die Demontage der Metallstreben an der Außenwand die Aussicht, dass keine Fußbälle mehr bis zum Schulende für Kinderhände unerreichbar bleiben.

Bis zum Start des Fachunterrichts hoffen wir sodann auf die Heizkraft der Raumentfeuchter, denn die Regengüsse im Juli sorgten für „Hochwasser“ im Werkkeller! Hätte man so aber vielleicht auch mal revolutionärerweise Schwimm- und Werkunterricht miteinander kombinieren können (wenn es doch immerhin schon Hammerhaie und Nagelrochen im Werkflur gibt!) ? Naja, lieber keine Experimente zum Schulstart! Veränderungen wird es ab nächster Woche schon genug geben! 🙂

Die STAR NEWS VIII ist da!!!

Zum ersten Mal wurde eine Ausgabe am Ende eines Schuljahres leider nicht mehr komplett fertig – der Chefredakteur hatte schlichtweg zu viele andere Verpflichtungen laufen und das Ende des Schuljahres war bekanntlich eventreich – und wird ungewöhnlicherweise mitten in den Ferien veröffentlicht! Hm, aber sie kann nun ja als kleine Ferienlektüre dienen, was ja nicht die schlechteste Verwendung ist. 🙂

Es ist mit 17 Seiten die zweitlängste Ausgabe geworden und dabei wurden zwei Artikel sogar noch für die neunte Ausgabe zurückgehalten. Die STAR NEWS berichtet diesmal von den Bauarbeiten in der Sternschule, von der Zirkusprojektwoche, vom Waldsporttag IV, von weiteren Klassentieren (Eule, Chamäleon, Eisbär und Kiwi), von Ausflügen in den Zoo Hannover sowie zu „Lama to go“ und natürlich von der Klassenfahrt nach Hitzacker! Umfragen gibt es in der achten Ausgabe zur liebsten WST-Station und zum favorisierten Urlaubsort. Etwas vergessen? Bestimmt. 🙂

Viel Spaß alsdann schon mal mit der digitalen Version unter „Unsere Qualitäten / Die Schülerzeitung…“ (ganz nach unten scrollen). Die Printausgabe wird zum Start des neuen Schuljahres 2019/2020 ausliegen bzw. ausgegeben.

Vor den Ferien ist nach den Ferien

Kurz vor dem Bergfest der Sommerferien stehen wir oben auf der höchsten Kuppe und schauen noch einmal kurz zurück. Die letzten Wochen des Schuljahres 2018/19 waren durchaus turbulent: Radprüfungen der 4.Klassen, Waldsporttag IV mit folgender Siegerehrung am vorletzten Schultag, die Zirkusprojektwoche mit den Baldinis, diverse Klassenfeste und -übernachtungen – unsere Sternschüler durften sich über mangelnde Abwechslung nicht beklagen!

Parallel zu diesen ganzen Aktionen fanden immer wieder lärmende Bauarbeiten statt und das nicht nur zu Pausenzeiten. Am Ende mussten zudem Lehrerzimmer, Lehrerflur sowie einige andere Räume leergeräumt werden, damit weitere Bauarbeiten in den Ferien stattfinden können. Der Großteil der Sternschulmitglieder war Anfang Juli demnach ziemlich ferienreif! (Ein schwacher Trost: Der benachbarten Hermann-Löns-Schule geht es gerade nicht anders… zum Glück haben wir keinen Wasserschaden!)

Um so schöner, obgleich auch für manche ein trauriger Anlass, war das Programm zur Verabschiedung der 4.Klassen. Die 4a führte einen Sketch auf Englisch vor (wovon die Englischlehrkraft lustigerweise gar nichts wusste!). Die 4b unterstrich in einer kurzen Präsentation im Stile der „Sendung mit der Maus“ ihre große Diversität: Von 15 Kindern der Klasse wiesen 8-9 einen Migrationshintergrund in der Familie auf und es war sehr interessant und schön, die Kinder in anderen Sprachen über ihre Grundschulzeit reden zu hören. Die 4c setzte einen musikalischen Akzent mit Seeeds „Aufsteh’n“. In der Tat hieß es am Ende für den 4.Jahrgang aufzustehen, um ab Mitte August an andere Schulen zu gehen. Mit neuen Gegebenheiten weiß der Jahrgang sicherlich umzugehen, denn aufgrund einer Klassenteilung und anderen Faktoren hatten manche Kinder in ihrer Zeit an der Sternschule 4 verschiedene Klassenleitungen!

Zurzeit staubt und lärmt es im Gebäude weiter, Mitarbeiter der Sternschule können mehrheitlich nicht ins Gebäude. Wir sind insofern um so gespannter, wie es im August zum Schulstart an manchen Stellen aussehen wird. Spätestens im Dezember, zum „Advent am Stern“, sollte sich der Staub bestenfalls in Schnee verwandelt haben! 🙂

PS: Unsere Homepage haben wir datenmäßig ein wenig reduziert, genauer gesagt den Blog „Aktuelles“. Nach der Neubearbeitung erfolgte dort im September 2015 der erste Eintrag. Aktuell finden sich nur noch Beiträge der Schuljahre 2018/19 und 2017/18 abrufbar. Aus den Schuljahren 2016/17 sowie 2015/16 sind nur noch einige relevante Einträge lesbar.

It’s gettin‘ hot in here!

Sehr heiß sogar! Deshalb möchten wir noch einmal auf die Gegebenheiten dieser Schulwoche hinweisen, für deren hohen Temperaturen es noch im Jahr 1999, vor Einführung der „verlässlichen Grundschule“, sicherlich täglich „Hitzefrei“ gegeben hätte! In Absprache mit den Klassenleitungen bzw. mit ihrer Kenntnisnahme dürfen unsere Schuleltern ihre Kinder bereits ab 11.05 Uhr nach Hause holen. Bestenfalls wären eventuelle Hausaufgaben vorher schon geklärt. Für den Ganztag dürfen gerne Wechselklamotten und Handtücher mitgenommen werden, um der Hitze durch Sprünge in kühles Nass halbwegs begegnen zu können.

Nun zur Überleitung des Monats: Einen ziemlich „kühlen“ Kopf bewahrte Emily aus der 4a sicherlich auch im „hitzigen“ Gefecht mit diversen Matheaufgaben im Rahmen der Landesausscheidung der „MatheOlympiade Niedersachsen“ (MONi): Sie erreichte niedersachsenweit den 3.Platz! Wir freuen uns mit ihr und gratulieren „zahlreich“, ganz „linear“ sowie „mehrfach“! „Geteilte“ Freude ist doch das kleine „1×1“ des Schullebens! 🙂

Manege frei: Das große Finale (Part I)

Eigentlich fällt es einem schwer, die Stunden von 16.00 bis 20.00 Uhr in ein paar Zeilen festzuhalten, denn die Eindrücke und Erfahrungen waren heute viel zu vielfältig! Wir wollen es dennoch kurz probieren, vor allem, für diejenigen Mitglieder des Sternschulkosmos, die nicht dabei sein konnten! Wir splitten den Bericht in zwei Teile auf, so wie unsere Schülerschaft unter der Woche auch trainierte und heute entsprechend Vorstellung hatte:

Show I (16.00): Schon um 15.15 trudelten die ersten Großeltern auf dem Schulgelände ein und ließen sich vom großen blauen Zelt mit den gelben Sternen anziehen. Schnell füllten sich hinten links neben der Manege die Sitzbänke für unsere Kinderartisten, letzte Shirts wurden gewechselt, eine Familie half einer anderen mit einer schwarzen Hose aus, immer wieder liefen Kinder noch einmal raus zu ihrer Familie, um Mut zu tanken. Die meisten Schüler waren sehr aufgeregt und unruhig, sodass unsere Lehrkräfte immer wieder dafür sorgen mussten, dass die auf den wackeligen Bänken stehenden Kinder vor ihrem Auftritt nicht noch spontan „arbeitsunfähig“ wurden! Dann startete die erste Show mit Dampffontänen und die Musik drehte auf: Zirkusdirektor Tino begrüßte das erste Publikum. Nach dem Einmarsch mit Tüchern folgten Hula-Hoop, Hundenummer und Jonglage. Unsere Schüler machten ihre Sache großartig – mit Tieren ist es „live“ ja aber oft so eine Sache: Nachdem einer der Hunde erst einige Male dickköpfig das Seil, über das er springen sollte, an seine Beine prallen ließ, sprang er sofort danach viermal höher als ein Flummi, sodass die Seildreher kaum hinterherkamen! Bei den prinzessinnengleich gekleideten Seiltanzkindern ging ein großes Raunen durch die Reihen und v.a. die „Spagatmädchen“ bekamen riesigen Applaus! Im Anschluss leitete eine Clownsnummer die 10-minütige Pause ein. Der zweite Teil beinhaltete zunächst die wilden Trampolinflieger, die z.T. mit Salto durch einen Ring flogen (wir meinen sogar auch einen Doppelsalto gesehen zu haben!). Die Bodenakrobaten warteten mit Menschenpyramiden, Radschlägen und Leiterpyramiden auf. Dann bestaunte man die tollen Trapezkinder, vor allem deren Doppelkombinationen. Derweil zitterten schon die Lehrerknie hinter dem Vorhang: Zu „Hells bells“ führten Frau Reinhold, Frau Farnung, Frau Stumpf, Herr Schwarz, Herr Giesder, Herr Hampel und Herr Rieckmann ihre „Feuershow“ auf. Vermutlich waren die letzten drei Kollegen dann einfach zu „cool“, denn 2 der 4 Flammen gingen aus, sodass etwas „nachgefeuert“ werden musste. Ansonsten kam die erste Show absolut pannenfrei daher! Auch Pastor Hilmer und unserem Bürgermeister hatte es gefallen!

Manege frei: Das große Finale! (Part II)

Um 17.30 Uhr löste sich die Spannung unserer Lehrkräfte hinter dem Vorhang. Geschafft! Nach den Dankesworten von „Schuldirektorin“ Frau Reinhold, verwies „Zirkusdirektor“ Tino auf die kaufbaren DVDs und den Internetauftritt der „Baldinis“, dem glückliche Artistenkinder gerne ihre Lobesworte hinzufügen können! 😉 (Immerhin ließen sich viele Kinder nach der kleinen „Profishow“ des Zirkusteams am Donnerstag auch ihre Arme von „Leslie“, „Tino“, „Melina“, „Daniel“ oder „Josi“ unterschreiben!) – Die Nachmittagsfamilien suchten alsdann den Ausgang, während einige Kinder mit Herrn Hampel und Herrn Rieckmann die Vielzahl an Popcorntüten, Zuckerwattestäbchen und Flaschen aufsammelten, denn der zweite Schwung Familien besetzte bereits die ersten Plätze.

Show II (18.00): Diesmal saßen manche unserer Lehrkräfte dichter an den Schülern, um sie beruhigen und an ihre Einsätze erinnern zu können. Dafür sorgte aber auch Frau Geister, die wie zuvor kleine Schilder mit den Bildern der Shownummern allen Kindern entgegenhielt – und kein Kind verpasste seinen Einsatz! Manche Kinder, die man aus unseren Klassenräumen wesentlich „aktiver“ kennt, drängten sich allerdings ab 17.45 nun immer dichter an Lehrkräfte und Mitschüler (zu den Eltern konnten sie ja nicht mehr! 😉 ), hielten sich nervös die Hände ans Gesicht und warteten auf ihren Einsatz.

Mit den Dampffontänen startete die Abendshow nach gleicher Reihenfolge! Die Elternschaft zeigte sich dieses Mal etwas lauter, auch aktiver und unsere Lehrkräfte konnten die zweite Hälfte der Kinderartisten entspannt dadurch beruhigen, dass in der Show zuvor alles klappte und es nun natürlich genauso gut klappen würde! So war es dann auch: Die Clowns waren diesmal fast noch besser und das Publikum lachte über zwei männliche Gäste, die auf Fotos wie Gollum bzw. ein Schimpanse aussahen (das mag jedoch an der Kamera gelegen haben! 😉 ) Die Trampolinninjas ließen sich mitunter auf die Matten fallen wie Neymar im Strafraum, Akrobaten- und Trapezkinder zeigten, wie viele Muskeln dann doch schon in den vermeintlich dünnen Armen stecken, in der Hundenummer sprang eines der Tiere, diesmal ohne sich bitten zu lassen, durch mehrere Reifen gleichzeitig, die Hula-Hoop-Nummer war absolut profireif und bei den Jongleuren flogen die Ringe durch Beine, rechts, links, über den Rücken, dass einem fast schon schwindelig wurde! Das zweite Lehrerteam, das ebenso zu AC/DC einlief, bestand diesmal aus Frau Schröder, Frau Ludwigs, Herrn Rieckmann, Frau Stumpf, Frau Selpien und Herrn Schwarz.

Am Ende war dann alles irgendwie viel zu schnell vorbei! Kinder, Lehrkräfte und Eltern halfen dem „Baldini-Team“ beim Abbauen der Sitzbänke, manche Lehrkräfte trafen auf ehemalige Schüler und Eltern, die von heutigen Abschlüssen „alter“ Sternschulkinder in Klasse 10 erzählten, manche Geschwisterkinder beklagten sich auch darüber, warum unsere Schule nicht schon zu ihrer Grundschulzeit einen Zirkus einlud! – Ja, warum eigentlich nicht!? – Viele Elternstimmen priesen beim Gang nach Hause über den Rasen die Zirkusprojektwoche, die unseren Schülern so viel Mut und Spaß gegeben hat! Auch unserem Schulpersonal und hoffentlich auch allen anderen Anwesenden. Schließen wir also den großen blauen Vorhang und winken gedanklich noch den Rücklichtern der „Baldini“-Wohnwagen nach, die nun vermutlich schon wieder auf der Straße Richtung Süden unterwegs sind – die Woche war sehr schön mit euch und ihr habt uns allen viel beigebracht – VIELEN DANK!!!

Das große blaue Zelt!

Auf einmal stand es da! Das große blaue Zelt, mit gelben Sternen darauf. Wie gemacht für eine „Sternschule“. Auf unserem Sportplatz. Als wenn ein Ufo des nachts auf dem Schulgelände gelandet wäre. Viele unserer Schüler konnten es nicht recht glauben und drückten sich heute morgen die Nasen an den hinteren Scheiben der Pausenhalle platt. Der Kinderzirkus „Baldini“ hat wahrhaftig bei uns Station gemacht!

Und dann ging alles ganz schnell: Jede Klasse wurde von den Lehrkräften in zwei Hälften eingeteilt und etwa um 8.30 Uhr erschallte das Mikrofon der Zirkusleute durch die Manege und hieß die erste Hälfte unserer Schülerschaft herzlich willkommen. Alsdann wurde ein Geburtstagslied für den Praktikanten „Francesco“ angestimmt. Nur wenige Minuten später konnten sich alle Kinder erproben: beim Jonglieren, am Trapez, als Akrobaten am Boden, mit Reifen, auf dem Drahtseil, auf dem Trampolin… am Ende des Tages wussten nahezu alle unsere Schüler, welche Aktivität für sie diese Woche im Vordergrund stehen wird!

Neben dem Zelt konnten zudem Hunde und Ziegen begutachtet werden, in der Hoffnung, dass auch sie Teil der Show sein werden und man selbst vielleicht Dompteur werden dürfe. Wir werden uns überraschen lassen müssen. Unsere Lehrkräfte schauten heute in jedem Fall schon in viele strahlende Kindergesichter und ließen sich aus dem großen Zelt berichten. Wie schön, so denken wir, dass der Zirkus – fernab von Konsolen und Tabletdisplays – immer noch eine solche Strahlkraft besitzt! 🙂