„3, 2, 1 … Weihnachten!“

Derzeit rast die Zeit, wie gewöhnlich, nur so in Richtung Weihnachtsferien und gefühlt befindet sich unsere Sternschule seit einigen Wochen im „Hyperraum“ 🙂 . Grund für uns, einige Punkte nochmal zu rekapitulieren…

Der „Advent am Stern“ war eine gewohnt angenehme und freudige Veranstaltung, die hoffentlich auch allen Familien und anderweitigen Besuchern gefallen hat. Viele unserer Klassen erzielten, dank der vielen engagierten Elternteile, Rekordergebnisse für ihre Klassenkassen und den Förderverein. Vielen Dank auch nochmal an die zahlreichen Helfer am Ende des Events, sodass wir um etwa 18.30 die Türen schließen konnten!

Unser Kollegium erlebt derzeit auch wieder „bewegte Zeiten“: Gestern mussten alle Lehrkräfte das Lehrerzimmer (zum zweiten Mal in einem halben Jahr) ausräumen, denn es werden noch diese Woche neue Möbel gestellt. Auch die Klassenraumwechsel im Südflügel vollziehen sich aufgrund der Elektrosanierung weiter, obgleich nicht im vorgesehenen Zeitplan.

Der wird jedoch hoffentlich am Donnerstag für die „Matheolympiade“ (MONi) der 3. Klassen eingehalten werden können. Aufgrund der ersten Krankheitswelle im Kollegium ist das Eis, auf dem der Wettbewerb steht, derzeit ziemlich brüchig, aber in den 4. Klassen konnte die MONi letzte Woche trotzdem stattfinden.

Ansonsten hoffen wir für unsere lieben Schüler, dass sich deutlich mehr Lego, Playmobil, Bücher und Schleichtiere als Ruten unter den Weihnachtsbäumen befinden werden! 😉 In der letzten Zeit muss Frau Reinhold immer wieder kleinen Undiszipliniertheiten auf den Grund gehen, wenn z.B. Toiletten verstopft werden, Schuhe in den Fluren verschwinden oder ganze Ranzen in den Treppenhäusern heruntergeworfen werden! Solche Aktionen trüben die Vorfreude auf die Theaterfahrt nach Lüneburg am letzten Schultag unnötig.

„Ameisensch…“

So, endlich haben wir unser Kollegiumsfoto auf der „Lehrkräfte“-Seite aktualisiert – wir wissen doch, dass immer mal gerne geguckt wird. Neben unseren Pädagogischen Mitarbeiterinnen und den Sozialpädagogen sind sogar drei Kolleginnen auf dem Bild, die am Fototag gar nicht anwesend waren! (Die moderne Bearbeitungstechnik macht’s möglich! ;-))

An dieser Stelle wünschen wir unseren beiden „Rückkehrerinnen“, Frau Benjamin und Frau Hostombe, einen wunderbaren Wiedereinstieg ins Sternschulleben! Hier und da wurden sie bereits von einigen Kindern in den Fluren gesichtet und sehr bald schon stehen sie dann v.a. in der 2a wieder regelmäßig vor der Tafel – Willkommen zurück im Team!

„AaS“ reloaded!

Zugegeben, die Abkürzung unseres „Advents am Stern“ klingt etwas bescheuert… aber Abkürzungen sind „in“! 🙂 Kurz soll auch die Erinnerung an den nächsten Freitag sein, an dem wir von 14.30-17.30 Uhr mit allen aktuellen und auch ehemaligen Mitgliedern der Sternschulgalaxie in die Adventszeit hineinfeiern möchten!

Auf den Basartischen in der Pausenhalle erwarten unsere Gäste Waffeln und Kinderpunsch, Baumanhänger, Teelichthalter aus Holz, Betonteelichter, Weihnachtskarten, Tontopfengel, Girlanden, Gipssterne, Wichtel aus Tannenzapfen, Nisthilfen u.v.m.

Kulinarisch umrahmt wird das Event vom Bratwurststand vor dem Haupteingang sowie dem Kuchenbuffet des Fördervereins hinter der Showbühne, auf der gegen 15.30 Uhr unser Schulchor auftreten wird. Wir freuen uns auf viele bekannte, aber auch neue Gesichter, in deren Augen sich hoffentlich der Glanz der Kerzen und Lichter widerspiegeln wird!

Schreiben vs. Tippen

Bleiben wir noch kurz beim unten bereits angerissenen Thema der, innerhalb der Bildungslandschaft, immer mehr Raum einnehmenden Digitalisierung: Unsere neuen Kerncurricula lassen sie vermehrt in die Kompetenzvorgaben einfließen, die Werbewirtschaft bietet Schulen zunehmend Versuchsprojekte mit digitalen Medien an, diverse Verbände fordern bereits Grundschulen auf mit Kindern zu programmieren bzw. schon in Klasse 1 an Tastaturen zu tippen, manche Schulen sind bereits stolz sich eine „Schule ohne Bücher“ nennen zu können und lassen digitale Medien den Schulalltag übernehmen.

Lassen wir an dieser Stelle Dr. Marienela Diaz Meyer kurz zu Wort kommen, welche das Schreibmotorik Institut (in der Nähe von Nürnberg) führt. Das Schreiben mit der Hand ist keine veraltete Kulturtechnik, die mit der voranschreitenden Digitalisierung irgendwann überflüssig sein wird, so die Schreibforscherin, sondern ebenso wichtig wie das Lesen und die Rechtschreibung – am Ende unterstützt es sogar beides! Handschreiben ist ein komplexer Vorgang, bei dem 12 verschiedene Hirnbereiche aktiv sind, alleine über 30 Muskeln und 17 Gelenke müssen koordiniert werden.

Ferner sei nachgewiesen, dass Kinder sich per Hand geschriebene Buchstaben besser merken können, v.a. weil sie diese individualisieren können – beim Tippen auf Tastaturen sei dagegen die Bewegung als auch der Buchstabe immer gleich. Frau Dr. Diaz Meyer gibt in einem Bildungsblatt des Friedrich Verlags zudem an, dass sich eine Handschrift positiv auf Merkfähigkeit, Wahrnehmung und Kreativität auswirkt.

Je besser dabei eine Handschrift erlernt wird, um so besser könnten in der Folge auch Schreibprodukte gelingen, da ein möglichst automatisiertes Schreiben das Arbeitsgedächtnis entlastet und das Gehirn des Schreibenden besser nachdenken kann, „was“ es schreiben will/muss.

Nach der diesjährigen STEP-Studie, die sich mit dem Handschreiben beschäftigt, sind jedoch nur noch 18% aller Grundschullehrkräfte mit den Handschriften ihrer Schüler zufrieden! (Im Sek I – Bereich sind es nur noch 4%!) 37% der Grundschüler hätten nach Klasse 4 keine leserliche und flüssige Handschrift. Nach Aussagen der Studie sind 40% der Sek I – Schüler nicht mehr in der Lage, länger als 30 Minuten „beschwerdefrei“ zu schreiben. Die Experten empfehlen insofern, motorisch eintönige Aktivitäten wie „Zocken“ und „Tippen“ zu reduzieren und stattdessen feinmotorische Tätigkeiten wie Basteln, Malen, Zeichnen, Kochen, Bauen und Schreiben zu fördern! Dies gelte insbesondere für Jungen, welche laut STEP-Studie stetig größere Probleme mit dem Handschreiben haben.

Also, liebe Eltern – auch dieses Jahr die Wunschzettel per Hand schreiben lassen und lassen sie ruhig extrem viele Wünsche zu… um so mehr schreibt ihr Kind! 🙂

„Wer das liest,…“

… der kann lesen! Okay. Selbstverständlich. 🙂 Das ist es, laut der letzten IGLU-Studie, aber nicht für jedes Grundschulkind, denn rund 20% aller deutschen Viertklässler können nicht ausreichend gut sinnerfassend sowie flüssig lesen! Manuela Hantschel, Vorsitzende des Bundesverbandes Leseförderung e.V. macht sich in einem Bildungsblatt des Friedrich Verlags aktuell darüber Sorgen.

Vor allem über die Diskrepanz zwischen den Lesekompetenzen der Kinder im Vergleich zu denen beim Umgang mit digitalen Medien: Bereits vor dem Schuleintritt können viele Kinder schon Tablet und Smartphone selbstständig bedienen, konsumieren dadurch entspannt kleine Filme oder Spiele. „Das Hin-und-her-Schalten zwischen den verschiedenen Aufmerksamkeitsquellen ist den neuronalen Verknüpfungen im kindlichen Gehirn nicht zuträglich. Es hat noch keinen Steuerungsmechanismus entwickelt, sich auf das Wesentliche und auf Verlangsamung einzulassen.“ Ein digital geprägtes Gehirn scannt Texte nach schnellen Reizen hin (z.B. Links oder Bildern), kann aber aufgrund der sprunghaften, kurzen Aufmerksamkeit kaum noch vertiefend verarbeiten.

Frau Hantschel erwähnt alsdann eine Studie von 130 Leseforschern, welche sich mit der Digitalisierung unserer Lesepraxis beschäftigt. In der „Stavanger-Erklärung“ sind die Ergebnisse festgehalten, die belegen, dass gedruckte Texte auf Papier besser behalten werden können. Alle Beteiligten sehen den Digitalpakt skeptisch, der eine „digitale Schule“ für förderlich hält, und rufen zu einer Förderung des analogen Lesens auf, damit die „Kulturtechnik des intensiven Lesens“ nicht verloren geht! – Wir finden: Mindestens ein Buch unter dem diesjährigen Weihnachtsbaum ist doch machbar, oder!? 😉

Förderverein im Jahr 2019

Fast 6000€ hat unser Förderverein in diesem Kalenderjahr für unsere Sternschule bzw. die Schüler ausgegeben! Dabei sind die Ausgabebereiche, wie so oft, sehr vielfältig gewesen – sie umfassen einzelne Klassen, Familien, Schulleben, Projekte und den Ganztagsbetrieb. Wir fassen kurz zusammen:

Alljährlich werden die Preise für den Vorlesewettbewerb und die Matheolympiade gesponsert, so auch dieses Jahr. Die Klasse 2b wurde mit Liederheften für eine Mitsingaktion unterstützt. Einigen Kindern wurden Eintrittskarten für den Kinderzirkus „Baldini“ finanziert. Zur Einschulung wurden Materialien für das Rahmenprogramm besorgt. Einer der größten Posten stellten neue Spielmaterialien für den Ganztagsbetrieb dar, z.B. Seile, Bälle oder Roller. Auch unsere Nebenprojekte, der Schulgarten und das Waldklassenzimmer, wurden finanziell bedacht. Sogar für den bevorstehenden „Advent am Stern“ hat der Förderverein schon Rechnungen gezahlt und vermutlich werden auch wieder die Busse zum Weihnachtstheater mitfinanziert. Nicht zuletzt beteiligt er sich auch am digitalen Ausbau unserer Schule, mit einem Interaktiven Whiteboard für die 3a.

Man sieht, in nahezu allen Schulbereichen wirkt der Förderverein mit und trägt dadurch wöchentlich zu vielen schönen Momenten bei. Nach wie vor sind jedoch über die Hälfte der 67 Mitglieder „Ehemalige“. Immerhin gab es in diesem Jahr 10 Neumitglieder, darunter aber nur ein „aktives“. Ein nicht unerheblicher Teil der ehemaligen Sternschuleltern wird 2021 wohlverdient zurücktreten… es braucht dann für zukünftige Zuwendungen eine neue Generation im Förderverein. Bei der Serie „Star Trek“ hat es diesbezüglich 1987 erfolgreich geklappt, wir bleiben also optimistisch! 🙂

PS: Picard, LaForge, Troi, Crusher… bitte meldet euch!

Mensch der Woche!

An dieser Stelle könnte man fast Frau Graupner erwarten, die letzte Woche sehr erfolgreich (und schnell! ;-)) ihre Lehramtsprüfung und damit das zweite Staatsexamen bei uns bestanden hat – wir gratulieren an dieser Stelle noch einmal herzlich dazu! Man muss aber ehrlicherweise und überleitend festhalten, dass sie sich selbst damit am meisten Gutes getan hat. 🙂 Das war in einem anderen Fall dagegen wahrlich anders…

Unsere derzeitige Essensausgabekraft Frau Wendt überraschte letzte Woche zu Halloween alle(!) Ganztagskinder mit selbstgebackenen, bunten Muffins, die es als Nachtisch zum regulären Essen gab! Wie lange sie für die über 120 kleinen Backwerke in der Küche stand, wissen wir nicht – wir staunten aber über diese herzensgute Tat, die wahrlich nicht selbstverständlich ist!

Unser „Mensch der Woche“: Frau Wendt aus der Mensa!

(Einsetzender, lauter Applaus mit vereinzelten Jubelpfiffen und Bodengetrampel!)

Hochspannung!

Ob dieses Jahr die elektrische Lichterkette am sternschulischen Weihnachtsbaum brennen wird!? Wir dürfen gespannt sein. Die Elektrosanierung geht jedenfalls in die zweite Runde. Bauabschnitt I, welcher das EG und UG im Südflügel beinhaltet, wird im November abgeschlossen sein. Zum Dezember startet dann Bauabschnitt II im OG des Südflügels (Roter Flur, Blauer Flur) und wird den Alltag einiger Klassen etwas durchkreuzen müssen: Unsere 1. und 3. Klassen werden vor Weihnachten jeweils nacheinander auf zwei andere Räume (den Sachunterrichtsraum und einen Förderraum) ausweichen müssen. Ein Übersichtsplan wird die Belegung regeln.

Auch der anstehende Elternsprechtag wird in Ansätzen von den Bauarbeiten betroffen sein: Die Gespräche der Klassen 1a, 1b, 2b, 2a, 3b, 3c und 4c werden nicht in den Klassenräumen stattfinden, sondern in Ausweichräumen, welche den Eltern über die Klassenleitungen bzw. durch einen Aushang in der Pausenhalle bekannt gegeben werden.

Unter die Erde gebracht!

Es ist vollbracht: Alle 250 Tulpenzwiebeln für das Sozialprojekt „Tulpen für Brot“ sind eingepflanzt worden! Bereits gestern nahm sich Herr Giesder mit seiner 3c die ersten 125 vor. Heute folgte dann Herr Hampel mit der 3a. Eifrig und behandschuht wurden mit Händen oder Schaufeln Löcher in den Boden des Schulgartenbeets gegraben, welches schon am letzten Herbstferientag gesäubert wurde. Dann durfte jedes Kind etwa 9 Zwiebeln setzen. Die genaue Vorgehensweise wurde vorher in der Klasse besprochen. Mit Stiften und Bechern konnten die Kinder entsprechende Abstände und Lochtiefen gut überprüfen. Nach gut einer Stunde war die 3a fertig, kurz vor dem Regen… und der großen Pause! 🙂

Zum „Advent am Stern“ wird es von der 3a und der 3c einen kleinen, gemeinsamen Infotisch zum Projekt geben, außerdem können alle Sternschulfamilien per Gutschein (und weniger als 1€) Tulpen bestellen und sich somit bei der Hilfsaktion beteiligen! Der Erlös der im Frühling verkauften Blumen kommt Kinderprojekten in Peru und Burundi zugute.

„Kein Handy vor 11 Jahren!“

Diese Woche gingen die Worte von Thomas Fischbach, seines Zeichens Präsident des Berufsverbandes von Kinder- und Jugendärzten, quer durch die Schlagzeilen, die sich kritisch mit dem Medienkonsum unserer Kinder und deren negativen Folgen für ihre Entwicklung auseinandersetzen. Wir möchten unsere Sternschulelternschaft darüber informiert wissen:

„Medialen Dauerbeschuss macht das beste Hirn nicht mit“, so wird Fischbach in diversen Medien (z.B. in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“, 29.10.19) zitiert. Je höher der Medienkonsum (Handy, TV, Tablet, PC, Spielekonsolen…) sei, desto schlechter würden auch die Leistungen in der Schule. Dass Eltern vermehrt ihre Kinder vor Mediengeräten „parken“, sieht Fischbach als „katastrophalen Trend“ an. Aus Platzgründen lassen wir weitere Ausführungen an dieser Stelle weg. Wir möchten aber als Schule unsere Elternschaft sensibilisieren!

Unsere Star News hatte im Sommer 2017 (siehe Archiv) ermittelt, dass bereits über die Hälfte unserer damaligen Zweitklässler ein Handy besaßen, sogar drei Viertel unserer Viertklässler in jenem Jahr. Damals hatte auch jedes dritte Erstklasskind schon ein eigenes Tablet. Von gemeinsamen Brett- und Kartenspielabenden in der Familie erzählen kaum noch Kinder (und diese sind für eine ganzheitliche Entwicklung durchaus förderlich), auch nicht vom ausgedehnten Spielen an der frischen Luft. Freudesbekundungen darüber, dass ein dickes Buch durchgelesen wurde oder man ein neues geschenkt bekommen hat, hören wir in den Klassenräumen auch immer seltener. Stattdessen berichten immer mehr unserer Schüler von neuen Levelerrungenschaften, aktuellen Onlinecontents oder zeigen Sammelkarten ihrer liebsten Konsolenspiele vor. Gleichermaßen lassen sich seit Jahren immer kürzere Aufmerksamkeitsspannen und vermehrte Konzentrationsschwächen erkennen (z.B. allein in Form von Flüchtigkeitsfehlern).

Wir möchten beileibe keine grundlegende Diskussion über ein sinnvolles Freizeitverhalten anzetteln, hoffen aber weiterhin darauf, dass der tägliche Medienkonsum unserer Schülerschaft ausreichend reflektiert wird und auch Alternativen bestehen.