Freitag, der 13. a.k.a. „SchiLF“

„Ja“, wir wissen, dass „Schilf“ eine Pflanzenart an Gewässern ist und „nein“, wir haben uns oben im Titel nicht vertippt! 🙂

„SchiLF“ steht im Schulwesen allgemein hin als Abkürzung für „Schulinterne Lehrer-Fortbildung“ und ist eine der vielen eher uncoolen Abkürzungen im Bildungsbereich („AuA“, „LiV“, „GHR 300“, the list goes on…), aber eine durchaus sinnvolle Sache, wenn man sie als Schule gut zu nutzen weiß. Im Schulrecht heißt es dazu u.a.: „Schulinterne Fortbildungsveranstaltungen unterstützen das zielgerichtete gemeinschaftliche Lernen des Kollegiums oder von Teilen des Kollegiums. Sie dienen der Unterrichtsentwicklung, behandeln fachliche und pädagogische Fragestellungen oder stehen im Zusammenhang mit der schulischen Qualitätsentwicklung.

Während unsere lieben Schulkinder am letzten Freitag ausschlafen konnten und mit Lernaufgaben in den Hauptfächern versorgt waren, trafen sich um 8.30 Uhr insofern sämtliche Mitarbeiter der Sternschule im Musikraum, um gemeinsam ein Thema zu diskutieren, das spätestens im letzten Jahr immer aktueller an unserer Sternschule geworden ist und viele andere städtische Schule im Land schon länger kennen: „Sinnvoller Umgang mit Muttersprachen und Fremdsprachen“.

Durch die Flüchtlingswelle nach dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine im letzten Jahr, letztlich jedoch auch nach der Flüchtlingswelle vor sechs Jahren aus dem arabischen Sprachraum (damals war es v.a. eine Bewegung aus dem syrischen Kriegsgebiet, aktuell sind aber Staaten wie Afghanistan oder Iran immer noch als gefährdete Umbruchsländer zu sehen, aus denen wir regelmäßig Familien bei uns begrüßen dürfen) treffen viele gleichsprachige Kindergruppen in unserem Schulgebäude aufeinander und die Frage einer klaren Sprachorientierung stellt sich damit im Schulalltag für Schulkinder und Lehrpersonen regelmäßig.

Zu diesem Thema hatte sich Ende des letzten Jahres zunächst die Steuergruppe unserer Schule ausgetauscht und Alltagsbeobachtungen geteilt. Letzte Woche arbeitete dann das gesamte Kollegium zu Fragen aus diesem Bereich und konnte dazu zum einen die Schuldezernentin Frau Daumann für rechtliche Belange gewinnen als auch Frau Dr. Janocha sowie Frau Hauptmann, die beide seit Jahren im „Zentrum für Sprachbildung und interkulturelle Bildung“ arbeiten und wichtige Basisarbeit leisten.

Kurz vor 13.00 Uhr befanden die drei externen Teilnehmerinnen sowie unsere Schulleiterin, dass das Kollegium zum Thema sehr engagiert, empathisch sowie lösungsorientiert gearbeitet hat und der traditionelle „Pechtag“ als Termin überhaupt gar nicht passend war! 🙂 Aber die Arbeit ist längst noch nicht vorbei, sondern wird in diversen Gremien unserer Schule im Verlauf des Jahres noch weiter bearbeitet werden müssen.

PS: Apropos „Jahresverlauf“, unter „Termine“ ist seit heute eine aktuelle Kalenderübersicht mit ersten wichtigen Terminen eingestellt.

„Zwischen den Jahren“

Zunächst einmal wünscht die Sternschule allen christlich feiernden Familien des Sternschulkosmos frohe und besinnliche Weihnachtsfeiertage gehabt zu haben!

Alsdann wünschen wir aber ebenfalls den obligatorischen „guten Rutsch“ hinein in ein neues Jahr 2023, das aus vielerlei Hinsicht eigentlich ja nur besser werden kann als sein Vorgänger!

Die letzten Schulwochen des Kalenderjahres waren ein wenig symptomatisch für das Gesamtjahr: Sie endeten mit einer wirklich großen Krankheitswelle, die sich quer durch unser Kollegium zog, zwischenzeitlich ein Drittel der Belegschaft lahmlegte und parallel dazu von den höheren Jahrgängen bis hinunter in die niedrigeren gleichsam für den Ausfall von halben Lerngruppen sorgte. Für alle Beteiligten, groß und klein, bedeutete dies vermehrt Stress, weil kaum noch Alltagsroutine aufkommen konnte.

Und dieser Zustand begann eigentlich schon im Frühling des Jahres, als der Krieg in der Ukraine ausbrach und wir seitdem kontinuierlich in allen Klassen geflohene Familien aufnahmen. Der Ab- und Zugang von einzelnen Kindern, oft auch durch neue Wohnsituationen innerhalb des Landkreises, war selten so groß wie in diesem Jahr, meinen wir.

Anstrengend war jedoch auch der Frühsommer, der mit neuen Um- und Ausbaumaßnahmen aufwartete und insbesondere die Klassen im oberen Südflügel sowie unser Lehrerkollegium betraf. Der Bereich des Lehrerzimmers ist immer noch nicht vollständig eingerichtet, die Unterschiede der Raumqualitäten in den Klassenzimmern merkt man jedoch immerhin und kann sich darüber freuen.

Nicht zuletzt überschatteten aber auch personelle Verluste unsere Schule und ließen vor den Sommerferien kaum Leichtigkeit im Schulalltag zu. Von den insgsamt wieder 18.000 Klicks in diesem Jahr fielen die meisten in diese Phase.

Nach positiv besetzten Highlights musste man im Jahr 2022 an unserer Schule insofern schon etwas suchen, wir erinnern uns aber an einige schöne Klassenausflüge unserer Jahrgänge oder an die Zirkuswoche nach den Herbstferien.

Blicken wir nun besser auf das kommende Jahr. Wir erhoffen uns für unsere Familien viel Gesundheit und Fröhlichkeit, sowohl innerhalb der Schulzeit als auch außerhalb! Wir freuen uns über die fortschreitende Modernisierung des Schulgebäudes und über eine Wiederaufnahme von bekannten Schulevents wie z.B. des Waldsporttags, bestmöglich auch noch anderen, vielleicht von Klassenfahrten, vielleicht von Schulfesten.

Gucken wir doch in der Silvesternacht einfach mal in den Uelzener Sternenhimmel und halten nach möglichst vielen gezündeten Sorgen- bzw. Glücksraketen Ausschau, auf denen unsere Namen stehen – dann schnell zusammen etwas wünschen… 🙂

„Coming in from the cold…“

Heute sei einmal ein Musiktitel von Bob Marley genutzt, um auf weitere Begebenheiten unseres aktuellen Schulalltags einzugehen. 🙂

Wir wissen nicht ganz, ob es letztlich die Kälte des Winteranfangs im Land ist, mitunter sind es auch neu kursierende Infekte oder aber etablierte Viren von Influenca und Corona, so oder so zeigt sich unsere Belegschaft im Gebäude auf Kinder- und Erwachsenenseite seit etwa zwei Wochen schon arg dezimiert!

Mit 11 erkrankten Mitarbeitern fehlte am Tag der Theaterfahrt etwa ein Drittel des Kollegiums, darunter auch einige Klassenleitungen. Vor allem im 3. und 4. Jahrgang mussten insofern hier und da auch mal zwei oder vorletzte Woche sogar drei Klassen zusammen unterrichtet werden, was für alle Beteiligte schnell einmal stressig werden kann. Zunehmend blickt man jedoch auch in einigen Klassen auf diverse leere Sitzplätze, da manchmal sogar fast die Hälfte einer Klasse erkrankt zuhause sein muss.

An dieser Stelle ein großes GUTE BESSERUNG an alle Schniefnasen und Fieberköpfe, die morgen nicht den Weg in die Sternschule finden können!

Beim Thema „Schulbeginn“ sei an dieser Stelle noch erwähnt, dass immer mehr Kinder deutlich vor einem entsprechend regulären Stundenbeginn (7.30 resp. 8.20 Uhr) auf dem Schulgelände sind, nicht selten sogar 30 und 40 Minuten früher – wir bitten unsere Elternschaft insofern um ein besseres Timing am frühen Morgen, speziell im Winterhalbjahr!

„Der kleine Weihnachts… äh Wassermann“

Einer der letzten Finanzposten des „Coronaausgleichspakets“, welches das Land sämtlichen Schulen zu Verfügung stellte, wurde von unserer Schule für die bei uns eigentlich schon zur Tradition gewordene Fahrt ins Weihnachtstheater verwendet.

Am vergangenen Donnerstag machten sich Schulkindergarten sowie die Jahrgänge 1 bis 4 in sechs Bussen auf nach Lüneburg und hinterließen für etwa dreieinhalb Stunden ein gänzlich leeres Schulgebäude. 🙂 Das Stadttheater Lüneburg spielte nach Stücken wie „Der gestiefelte Kater“, „Pippi Langstumpf“, „Das Sams“, „Das Dschungelbuch“, „Räuber Hotzenplotz“ oder „Ronja Räubertochter“ dieses Jahr „Der kleine Wassermann“ von Ottfried Preußler.

„Das ist ehrenlos!“, befand Jungyang aus der 2a empört nach einer Weile, als die Menschen in der Geschichte einfach Müll und Abfall in den Teich schmissen, in dem nicht nur die Familie des kleinen Wassermannes lebte, sondern auch viele schöne Fische und Krebstiere. Die Hauptfigur hatte jedoch einen guten Trick parat, um die Umweltverschmutzung aufzuhalten! Unsere Schulkinder waren fast ausnahmslos begeistert von der Inszenierung und dieses Jahr konnten viele von ihnen sogar auch mal direkt in Reihe 1 sitzen und dort die aufwendigen Bühnenbilder bestaunen.

Nur… was genau nun ein Theaterstück ist, das bleibt in Zeiten von Netflix, Disney+ oder Toggo vielen Kindern noch eine Unbekannte, wenn man sie doch nach dem Applaus für die Schauspieler über „einen tollen Film“ reden hörte oder aber ganz bestimmt „3D“ im Bühnenbild vermuteten. Unsere Lehrkräfte nahmen sich für die Aufklärung aber gerne einige Minuten Zeit. 😉

Neues aus unserem Förderverein

Letzte Woche traf sich das neue Team unseres schulischen Fördervereins zum dritten Mal in sechs Monaten, um seine neuen Strukturen weiterzuplanen und über gestellte Anträge zu beraten bzw. bereits geförderte Positionen zu rekapitulieren. Als jüngste Aktionen unterstützte man einige Familien innerhalb der Zirkusprojektwoche. Demnächst wird dann eine 1000er Box „Kapla-Steine“ für die Schule angeschafft und zudem wird es eine temporäre Lösung für bedürftige Familien geben können, die zu lange auf Bewilligungen von Ämtern warten müssen und entsprechende Kinder insofern kein Guthaben für warmes Mittagessen mehr haben.

Der Bericht des Fördervereins auf der letztwöchigen Gesamtkonferenz war dagegen jedoch wieder ziemlich ernüchternd: Von derzeit 225 Familien unserer Sternschule sind nur ganze 36 Eltern aktuell Mitglieder des Fördervereins – magere 16%. Mehr als zweimal so viele Mitglieder sind keine aktiven Eltern unserer Schule mehr, ihre Kinder fast schon erwachsen – das sollte doch zu denken geben… und ehrt gleichsam alle Ehemaligen! 🙂 Die enttäuschende Quote sollte sich dringend steigern, wenn der Verein auch eine Zukunft haben soll und 1 Euro Monatsbeitrag sind sicherlich nicht zuviel für einen qualitätsvollen Schulalltag des eigenen Kindes.

Denn man darf nicht vergessen, dass mit dem Geld Schulmaterialien, Lernprogramme, Spielgeräte und z.T. Ausflüge finanziert werden, an denen alle Kinder teilhaben. Die Neugestaltung unseres Medienraums von über 10.000 Euro wäre nicht möglich, wenn unsere Schule nicht einen Förderverein hätte, der den Geldgewinn letztlich annehmen darf. Ähnlich war es vor einigen Jahren mit Geldern für unser Waldklassenzimmer.

Es kann jedoch auch jederzeit mit (absetzbaren) Direktspenden oder mit Eintritten geholfen werden – Formulare findet man entweder auf unserer Homepage unter „Unsere Schule / Förderverein“ oder indem man sich an die Klassenlehrkraft des eigenen Kindes wendet und folgend ein Ausdruck in der Postmappe landet.

Unser Vorstand sprach letzte Woche jedoch auch über zwei bis drei weitere Vorhaben, die durchaus cool werden und auch ordentlich Geld einbringen könnten, jedoch noch nicht spruchreif sind und einer guten Vorplanung bis zum nächsten Sommer bedürfen.

Für Fragen und Anmerkungen bezüglich Hilfen, Spenden oder aber Wünschen ist seit kurzem auch eine E-Mail-Adresse eingerichtet, die gerne angeschrieben werden darf: foerderverein.sternschule@portal-sts.de

Namasté!

Dieses Wort ist Sanskrit und entstammt älteren Zeitaltern Indiens. Es bedeutet soviel wie „Ich verbeuge mich vor dir“. Als Grußformel kennen es nicht nur die Inder, sondern (hierzulande) auch „Yogis/Yoginis„, das sind Menschen, die Yoga machen bzw. schon einmal gemacht haben. Das können die Kinder der 2a nun auch von sich behaupten… und sie hatten sehr viel Spaß mit ihren ersten Übungen!

Bereits Ende November erhielten sie Besuch von Yoga- und Kinderyogalehrerin Sabine aus Buxtehude, die mit ihnen zwei Stunden lang Asanas (Yogabewegungen) machte und ein buntes Programm darum herum zauberte: In einer kleinen Bilderbuchgeschichte ging es um Rosa Parks, eine afroamerikanische Bürgerrechtlerin und ihren Mut, gleiche Rechte für alle Menschen einzufordern, egal woher sie kommen oder wie sie aussehen. Es wurde außerdem getanzt und geschwitzt, jedoch auch entspannt und gemalt. Im Mittelpunkt standen dabei aber immer wieder die verschiedenen Asanas, welche die 2a aktuell auch fast jeden Morgen als Begrüßung vollzieht.

Generell sollte man ja stets darum bemüht sein, seine innere Mitte und Ruhe zu suchen und zu finden, aber speziell in den letzten drei Jahren, in denen so viel auf uns alle zukam, uns aufwühlte und frustrierte, scheint es um so wichtiger geworden zu sein. Die 2a hat nun eine der vielen Möglichkeiten kennengelernt, wie man gut mit Anspannung und Entspannung umgehen kann und einige Kinder machen selbst zuhause immer wieder ihre gelernten Asanas! 🙂

Die Musik wird leiser…

Nanu, was ist denn das hier!? Ist am Wochenende ein Raumschiff bei uns gelandet und hat geheimnisvolle Spuren hinterlassen? 🙂 Aufmerksame Beobachter konnten dieses „Phänomen“ jedenfalls am heutigen Montagmorgen auf der Sportplatzfläche beobachten.

Wir alle wissen aber natürlich – auf diesem hellen Fleck hat in der letzten Woche das große, blau-gelbe Zelt vom „Kinderzirkus Baldini“ gestanden und unseren Schulkindern täglich sehr viel Freude bereitet!

Bereits nach der zweiten Galashow am Freitag gegen 19.30 Uhr, als die bunten Lichter bereits wieder erloschen waren und das letzte Lied in der Manege verklungen war, bahnte sich die Realität wieder ihren Weg auf das hintere Schulgelände und die Zirkusartisten Tino und Leslie bauten gemeinsam mit Herrn Giesder sowie einigen engagierten Eltern um Herrn Jung und Frau Zimmek vom Förderverein das riesige Zelt ab, da das Zirkuspaar schon am Samstag wieder weiterziehen musste – the show must go on!

Unsere Schulkinder waren sich heute aber noch ihrer Leistungen in der Manege bewusst und bei manchen hallte der Applaus noch leise in den Ohren nach! 🙂 Unser Kollegium erlebte eine ähnlich tolle Show wie schon vor vier Jahren, als die „Baldinis“ erstmalig ihr Zelt bei uns aufschlugen. Zwar fehlte manchen die Feuershow, die Saltos durch Ringe oder die kleine Hundeshow, aber dafür gab es jeweilig gute Gründe. Unsere Lehrkräfte waren, ganz im Gegenteil, extrem von der Leistung Tinos und Leslies angetan, die ab Donnerstag nur noch zu zweit die beiden rund 110 Kinder starken Gruppen zu tollen Akrobatikleistungen trieben, denn ein anderes Zirkuspaar erwartete ein Kind und konnte am Ende nicht mehr mithelfen.

Dennoch lief alles am Freitagnachmittag glatt im Zelt und alle Abläufe klappten prima – auch dank einiger engagierter Lehrkräfte und Mitarbeiterinnen, die „zwischen den Kulissen“ für Kleidungswechsel oder pünktliche Einsätze sorgten.

Auf Nachfrage für ein Feedback zur Zirkusprojektwoche wurden in unseren Klassen heute fast ausnahmlos ein oder gar beiden Daumen in die Höhe gestreckt! Für die meisten Kinder stellten die Nummern der Clowns und Trapezmädchen die Höhepunkte dar. Unser „Zirkusdirektor“ Kolja hatte heute aber auch noch einen Wunsch für das nächste Mal: Es müsse noch eine Nummer geben, bei der Kinder mit einer Kanone als „lebende Kanonenkugel“ durch das Zirkuszelt geschossen werden!

Nun, wir ähm… werden diesen Vorschlag vielleicht an Tino und Leslie weiterreichen… also, vielleicht. 🙂 Vorerst danken wir ihnen und ihrem Team wieder einmal herzlich für die geleistete Arbeit mit unseren Schulkindern und eine tolle Woche mit vielen strahlenden Kindern, die nach Freitag ein kleines Stück an sich selbst gewachsen sind. Bis zum nächsten Mal, lieber „Kinderzirkus Baldini“ – der Zeltplatz ist für euch reserviert!

Was für ein Zirkus

Bereits vor den Ferien kamen eines Tages plötzlich aufgeregte Kinder angelaufen und riefen: „Du musst kommen! Schnell! Der Zirkus ist schon da… und Chase ist dabei!“ Damals war es jedoch der „Zirkus Monaco“, der bloß Werbung für sich machte und Freikarten an Schulen verteilte.

Diese Woche… sind wir selbst der Zirkus!!! 🙂

Seit Dienstagmorgen trainieren unsere Kinder in zwei Gruppen angeleitete Kunststücke mit dem „Kinderzirkus Baldini“ aus Hessen. Jungen erzählen angetan von ihren Jonglage-Einlagen, Mädchen berichten mit großen Augen von ersten Versuchen am Trapez! Außerdem übt man „Menschenpyramiden“ oder Salti mit dem Trampolin. Geheimnisvoll klingt eine Nummer mit Schwarzlicht. Und die Seiltanzkinder sollen am Ende wohl glitzernde Anzüge tragen!?

Alle unsere Familien sind herzlich dazu eingeladen all das am Freitag bei der finalen Galavorstellung anzusehen! Aber ACHTUNG: Die Zeiten für die Vorstellungen zeigen sich leicht verändert:

Gruppe 1 führt um 15.00 Uhr vor – Gruppe 2 um 17.00 Uhr, jeweilig für etwa 75-90 Minuten.

Der Kartenverkauf ist bereits angelaufen und erste Kinder hatten heute schon stolz erste Karten in der Hand! Eltern geben ihrem Kind dafür einfach den jeweiligen Betrag (7,50 € bzw. 5,50 €) in einem beschrifteten Briefumschlag (Name, Klasse, Kartenanzahl, Gruppe 1 oder 2) mit, die Artisten im Zelt kümmern sich sofort um den Verkauf.

Sollte das Geld dabei etwas knapp sein, so sei gesagt, dass unser Förderverein bei beiden Vorstellungen anwesend sein wird, um noch Karten finanzieren zu können – für unsere Kinder und Familien ist er schließlich da!

Wir freuen uns schon auf Freitag und lassen uns den Spaß auch nicht von eventuell fallendem Regen nehmen… schließlich sitzt man ja im großen Zirkuszelt beisammen und sieht staunend und lächelnd unseren Sternschulkindern zu – bis dahin also! 🙂

Hallo Halloween!

Zeiten ändern sich, was Trends und Vorlieben von Generationen angehen. Das merken Eltern und Großeltern Jahr für Jahr, wenn sie Einblicke in die Welten ihrer Kinder bzw. Enkelkinder bekommen. An einem Tag wie dem 31. Oktober fällt es zum Beispiel ganz gut auf.

Unser neues Team der STAR NEWS suchte zuletzt nach einem neuen Umfragethema und kam auf die Idee, sämtliche Kinder danach zu befragen, als was sie zu Halloween gehen werden.

„Halloween?“, werden sich viele Erwachsene wundern, „Es ist doch Reformationstag! Und Dienstag Allerheiligen!“ Für unsere Schulkinder ist der ursprüngliche irische „Feiertag“ Halloween seit einigen Jahren schon fest im Kalender abgespeichert. Viele von ihnen geben bei Nachfrage auch an, dass aufgrund dieses, in den USA sehr groß gefeierten, Eventtages auch schulfrei ist.

Immerhin, mit dem christlichen „Allerheiligen“ hat Halloween immerhin etwas zu tun, denn der Name kommt vom altenglischen „All hallows eve“, was sich mit „Allerheiligen“ übersetzen lässt. All das Gruselige und Düstere kommt jedoch von einer irischen Sage um einen Hufschmied names Jack Oldfield. Dieser überlistete, betrunken und sehr von sich überzeugt, in einer Kneipe den Teufel für einen letzten Drink. Da ihn der Teufel jedoch auf eine Art verfluchte, wurde aus dem Schmied „Jack O’Lantern“ (etwa „Jakob mit der Laterne“), der nach seinem Tod weder in den Himmel noch in die Hölle durfte und als Geist zwischen den Welten wandern musste. Der Teufel gab ihm jedoch für diesen Weg aus Mitleid eine hohle Rübe und eine Kohle aus dem Höllenfeuer mit.

Die Geschichte kennen die Kinder wohl eher nicht. Für sie ist Halloween in etwa wie ein zweites Faschingsfest und die Vorfreude ist meist groß. Das „St.Martin-gehen“ starb bereits vor vielen Jahren in unserer Gegend aus und so werden die meisten unserer Schulkinder nun verkleidet am Montagabend losziehen, um Süßigkeiten zu verlangen. Es muss nicht gesungen oder gedichtet werden, „gruselig aussehen“ reicht! 🙂

Wir befragten nun 159 Kinder unserer Schule nach ihren Kostümideen für Halloween. 25% der Kinder werden nicht gehen oder waren sich darüber noch nicht sicher. Bei den drei Vierteln, die sich verkleiden, herrschen alsdann drei Kostüme besonders vor: 16 Kinder werden als „Hexe“ gehen, 13 als „Zombies“ und 12 als „Vampire“. Mittlerweile stellen diese Gruselfiguren keinen exklusiven Inhalt für Erwachsene mehr dar, sie sind lange schon auf Bildschirmen in Kinderzimmern angekommen oder man trägt sie als Print auf der Kleidung.

Verkleidungen unserer Schulkinder gehen aber zum Teil noch weiter. Sind „Geist“ (9) und „Skelett“ (7) noch eher klassisch und bekannt, werden sich einige Eltern und viele Großeltern dagegen fragen, wer oder was „Gamemaster von Squid game“, „Killer Clown“ (ja, Clowns sind für Kinder von heute nicht mehr nur unbedingt die Spaßmacher aus dem Zirkus), „Jason von Freitag dem 13.“, „Stranger things“, „Anonymous“, „Chucky die Mörderpuppe“ oder aber „Siren Head“ sind. Nun, wir wollen den Text nicht noch länger machen, aber kurz gesagt handelt es sich dabei um Figuren aus ziemlich brutalen Horrorfilmen oder -serien, die zumeist FSK18 oder FSK16 sind. Insofern hoffen wir zumindest, dass unsere Schulkinder nur Fotos von diesen Charakteren gesehen haben, damit sie wissen, wie sie kleiden müssen.

Um damit die bösen Geister und Dämonen gemäß des irischen und amerikanischen Brauches aus der Siedlung fernzuhalten, wird es allemal reichen – manche könnten angesichts der Figuren vielleicht auch für immer wegbleiben! 🙂 Ansonsten werden vereinzelt auch Superhelden, Tiere, Ritter und Ninjas herumlaufen. Einen Sensenmann und einen Teufel wird man ebenfalls erleben dürfen.

Und unsere Lehrkräfte? Immerhin hatte Herr Hampel sich überlegt, als das gruseligste Wesen zu gehen, was er sich persönlich vorstellen kann – ein „Mathemonster“! 😉 Nein, fast alle Mitarbeiter (bis auf drei, vier jüngere) haben Halloween als Kind nie selbst gefeiert und verwiesen bei unserer Umfrage eher auf den Reformationstag, der uns ja auch den schulfreien Tag beschert. So oder so wünschen wir unseren umherziehenden Kindern am Montagabend viel Spaß bei ihren Aktionen! – „Hell yeah!“ 🙂

Welttag der Lehrkräfte

Der 5. Oktober ist von der UNESCO (eine Schwesterorganisation der UNO, u.a. für den Bereich Kinder und Bildung) bereits seit 1994 zum „Weltlehrertag“ ausgerufen worden und folgt dabei einer Idee, die noch 30 älter gewesen ist.

Schon am 10. Januar 1948 beschloss die damalige Weltländerkonferenz ein „Recht auf Bildung“, für dessen Ausführung natürlich v.a. auch Lehrkräfte zuständig sind. Doch weltweite Arbeitsbedingungen sind immer noch schwierig, davon können Kollegen und Kolleginnen z.B. in mittelamerikanischen oder afrikanischen Ländern berichten.

Wir wünschen ihnen sowie natürlich allen anderen Lehrkräften und unserem eigenen Kollegium einen schönen Welttag der Lehrkräfte – die Sonne wird ihnen heute ja zumindest scheinen! 🙂