Author Archives: Hampel

„Jetzt die Kuh vom Eis holen!“

Es gibt schon lustige Sprichwörter in der deutschen Sprache! 🙂 Das obige meint ja das Lösen von Problemen und passt gut zum aktuellen Wetter. Bei uns an der (Polar-)Sternschule ist die Kuh auf dem Eis gar nicht unbedingt sooo groß: Mit dem gestrigen Schulausfall sind jedoch die relativ früh angesetzten Zeugniskonferenzen mitausgefallen und wurden auf Montag, den 19.01. verschoben.

Alsdann wird sich das Personalkarussell wieder ein wenig drehen, aber das kommt eigentlich jedes Jahr vor. Wir erwarten zum neuen Halbjahr unter anderem eine zweite Referendarin und drei neue Praktikanten bzw. Praktikantinnen von der Universität Lüneburg, die sich schon auf unsere Zeit bei uns freuen.

Mit Schnee und Eis auf dem Schulhof muss sich in dieser Woche noch unser Hausmeister Herr Anger herumplagen. Vielleicht werden manche Bereiche aufgrund von Glättegefahr für unsere Schulkinder abgesperrt sein. Auch mit dem Balancieren auf Holzbalken sollte vielleicht noch gewartet werden.

In jedem Fall werden wir die rund drei Wochen bis zu den Halbjahresferien (31.1.-3.2.) schon meistern und erwarten eigentlich auch keinen wetterbedingten Ausfall mehr. Wann jedoch wieder in diesem Jahr regulär an niedersächsischen Schulen frei sein wird, das zeigt die neue Kalenderübersicht unter „Termine“, die regelmäßig bei neuen, feststehenden Events aktualisiert wird.

Winterwetter und Schulausfall

Auch wenn wir der Meinung sind, dass mittlerweile alle Familien vom morgigen Schulausfall wissen, hier nochmal zur Sicherheit: Am Freitag, den 9.1.26 findet kein Unterricht in der Schule statt. Einige, örtlich angebundene Kolleginnen werden eine Notbetreuung gewährleisten können.

Unsere Hauptfachlehrkräfte haben ihren Klassen am Donnerstag weitgehend Lernaufgaben mit nach Hause gegeben. Alsdann muss auf den kommenden Montag geschaut werden, wie sich die Wetterlage nach dem Sturm weiter äußert.

Winterwetter

Wie schon oft möchten wir an dieser Stelle an den Link im Elternservice verweisen, der zur Verkehrsleitzentrale führt. Nach dieser Quelle werden früh am Morgen die Schulausfälle für Niedersachsen festgelegt und an die Radios (inkl. Internet) weitergegeben. Hoffen wir aber mal, dass die Schule nicht… naja, schreiben wir an dieser Stelle mal lieber nicht weiter und denken uns den Rest. 😉

Frohes Kaltes!

Oje, wir haben diesmal den obgligatorischen Weihnachtsferiengruß an all unsere Sternschulfamilien vergessen! Da muss wohl die Tastatur zwischendurch eingefroren sein, das ist unsere einzige Erklärung für diesen Fauxpas. Darum um so mehr…

WIR WÜNSCHEN ALLEN EIN FROHES NEUES JAHR 2026!

Dieser eiskalte Typ, den unsere Elternratsvorsitzende gestern plötzlich vor dem Haupteingang entdeckte, gibt uns das Motto eigentlich vor, finden wir. Cool bleiben. Bei allen beunruhigenden Nachrichten aus der Welt, bei den extremen Wetterverhältnissen, bei den Rechnungen des neuen Jahres… cool bleiben.

Letztlich gilt es ja auch für den Schulanfang! Wir hoffen, dass unsere Schulkinder wieder sicher zur Schule kommen, besonders morgens mit heller Kleidung sowie wetterfesten Schuhen. Zur Not einmal 10 Minuten früher losgehen oder eben entspannt bleiben – jeder kommt mal zu spät!

Viel Zeit zum Ausruhen bleibt nach den wohlverdienten Ferien dann aber nicht. Nach dem Gänsebraten und nach den verglühten Silvesterraketen geht es nun steil dem Halbjahreshimmel entgegen. Am Sternschulhorizont erkennt man bereits schon die Sternschulspiele, eine Zirkuswoche sowie die zweite Halloweenparty.

Wir dürfen gespannt sein. Erstmal wieder auftauen und miteinander warm werden! 🙂

Von Holzengeln und Leuchtflaschen

Vor dem Advent ist nach dem Advent, das stimmt zumindest für die vier Sonntage vor Weihnachten. Auf den nächsten „Advent am Stern“ müssen wir nach diesem Freitag jedoch leider wieder zwei Jahre warten. Unsere Pausenhalle war ab spätestens 15.00 Uhr mehr als gut gefüllt und ein geschäftiges Raunen erfüllte den Raum.

Bereits um 14.30 Uhr bildete der erste Tastenanschlag des E-Pianos von Frau Schmidt den Startschuss für den traditionellen Weihnachtsbasar der Sternschule. Pünktlich versammelten sich viele unserer Schulkinder vor der Musiklehrerin, um gemeinsam die drei Lieder „Dicke rote Kerzen“, „Lasst uns froh und munter sein“ sowie „In der Weihnachtsbäckerei“ über den Innenhof schwingen zu lassen. Danach strömten einige Familien direkt in die Pausenhalle zu den Ständen oder an die Kuchentheke des Fördervereins in der Mensa… manche blieben jedoch auch gleich am Bratwurststand auf dem Innenhof stehen. 🙂

Unsere aktiven Mitglieder des Fördervereins hatten bereits schon am Donnerstagabend Tresen, Bänke und Tische in der Mensa gerückt und schon am Freitagmorgen wurde das üppige Buffet an Backerzeugnissen organisiert und bereitgestellt. VIELEN DANK an dieser Stelle an alle helfenden Familienmitglieder!

Nicht wenige von ihnen wechselten auch immer wieder mal in die Pausenhalle hinüber, um die Lehrkräfte an den Verkaufsständen zu unterstützen. Man hörte die Münzen in den Klassenkassen förmlich klingeln, als kreativ gestaltete Baumanhänger aus Holz, Lichterkettenflaschen, Papiersterne, Kerzen, Gipsschalen, Gemüsebrühe, Kräutersalze, Apfelgelee, Bügelperlen-Anhänger, Weihnachtsohrringe, Batiksocken, Lichterbögen, Weihnachtskarten und vieles mehr von unseren Klassen zum Verkauf angeboten wurden. Am Ende blieb nur wenig übrig – und das war ein gutes Zeichen!

Der Advent am Stern bedeutet aber seit über 20 Jahren auch, dass man immer wieder alte bekannte Gesichter sieht, die nach ihrer aktiven Zeit als Schulkind, Elternteil oder Kollegin den Weg zurück ins Sternschulgebäude finden und dieser Umstand freut insbesondere Frau Reinhold als Schulleiterin, aber gleichsam auch unsere Lehrer und Lehrerinnen, obgleich man alle Jahre wieder feststellen muss, dass die Arbeit an den Ständen meist so einspannt, dass man leider nicht die Zeit für Gespräche hat, die man manchmal gerne an diesem Nachmittag hätte.

Trotzallem bedanken wir uns nun nach diesem Freitag bei all denjenigen, die den Advent am Stern für diese drei Stunden entstehen ließen: Den bastelnden Kindern, unserem Kollegium, unseren helfenden und kaufenden Familien, Herrn Floris (unseren „Mensamann“, der extra kam und im Hintergrund der Cafeteria aushalf!) und allen Besuchern und Besucherinnen darüber hinaus, die einfach durch ihre Anwesenheit zur schönen Atmosphäre beigetragen haben – „DANKE UNS!“ 🙂

„Bananenkrieger!“

Am gestrigen Mittwoch war das Schulgebäude so leer, dass es Schulleitung, Sekretärin und Sozialpädagogin schon fast unheimlich vorkam. Grund war natürlich der Theaterbesuch unserer 10 Klassen im „Theater an der Ilmenau“. Zu Fuß ging es am Morgen um etwa 8.45 Uhr hin – sorry an dieser Stelle für alle Verkehrsteilnehmer im Viertel, die erstmal knapp 200 Kinder an jedem Zebrastreifen vorbeilassen mussten – und mit Bussen zurück.

Gespielt wurde der Klassiker „Oh, wie schön ist Panama“ vom deutsch-polnischen Künstler Janosch. Die drei Schauspieler auf der Bühne waren absolut toll und gingen in ihren Rollen auf. Nicht nur unsere Erstklässler machten begeistert mit und ließen sich vom kleinen Bären und kleinen Tiger auf ihrer Reise zum persönlichen Traumort mitreißen.

Dabei wird Janosch-Profis jedoch aufgefallen sein, dass man die beiden Geschichten „Oh, wie schön ist Panama“ und „Komm, wir finden einen Schatz“ für die Bühne kombiniert hat. (Bitter für die 1a, die vergeblich auf die Fuchsszene der Geschichte gewartet hatte, welche gekürzt wurde. 😀 ) Den Kindern hat es bei den Nachbesprechungen auf jeden Fall gefallen und das freut uns sehr! In den 1980ern sind viele ältere Eltern mit den Zeichnungen und Büchern aufgewachsen und in jedem Regal stand etwas von Janosch. In den 1990ern lebte er in der ARD durch den „Tigerenten-Klub“ weiter. Seit längerer Zeit ist es in Kinderzimmern nun aber leider eher still um den mehrfach preisgekrönten Autoren geworden, der im nächsten März 95 Jahre alt werden könnte. Dabei hat er so viele fantasievolle und lehrreiche Stories erfunden: „Lari Fari Mogelzahn“, „Der Mäusesheriff“, „Hannes Strohkopp“, „Schnuddel“, „Traumstunde für den Siebenschläfer“ und… natürlich die Geschichten vom kleinen Bären und kleinen Tiger. – Bücher gibt es z.T. in unserer Schulbücherei und überall woanders, die vielen kurzen Filme u.a. auf Youtube. Enjoy! 🙂

Advent am Stern!

Morgen am 28.11.25 ist der „Welttag der Barmherzigkeit„. Wie passend, dass wir auch gleichzeitig unseren nächsten „Advent am Stern“ feiern! Der Förderverein hat bereits am Vorabend die Cafeteria aufgebaut, viele Klassen haben bereits schon ihre käuflich zu erwerbenden Kleinigkeiten fertiggestellt oder sind in den Endzügen. Über Elternverteiler wurde die Termininfo gestreut, insofern können nun morgen am Nachmittag die Lichterketten zu leuchten anfangen, die ab 14.30 Uhr zum Eingang auf dem Innenhof führen sollen.

Leider kursierten im Vorfeld mit 17.00 und 17.30 Uhr zwei verschiedene Endzeiten der Veranstaltung. Aber sehen wir es mal so: Generell gilt bei jedem Basar das Motto „Wer zuerst kommt, der kann auch zuerst kaufen!“ Also einfach möglichst früh kommen, um die besten Engel, Anhänger, Windlichter oder Kuchenstücke zu ergattern und dann muss man sich auch um eine Zeit nach 16.00 Uhr gar keine Gedanken machen! 🙂 Es ist nur erfahrungsgemäß so, dass einige Stände schon um 17.00 Uhr leergekauft sind und die Klassen dann schon aufräumen. Spätestens um 17.30 Uhr beginnen dann wirklich alle Stationen den Abbau und die Cafeteria schließt.

Wir freuen uns wie immer über alle Besucher, groß und klein, alt und jung, religiös auf Weihnachten geprägt oder nicht… Hauptsache, wir finden alle zu ein paar schönen Stunden zusammen!

PS: Nicht den Barmherzigkeitstag vergessen und sich im Sinne der Kinder, die sich wirklich unter der Woche so viel Mühe beim Basteln gegeben haben, auch bei Engeln mit krummen Flügeln barmherzig zeigen und die Euros springen lassen! 😉

Welttag der Buchhandlungen

Der „Welttag der Lehrkräfte“ am 5. Oktober ist mal wieder an einem Wochenende an uns vorbeigegangen, aber am morgigen 8. Oktober ist der Welttag der Buchhandlungen, der 2015 von einem deutschen Buchhändler ins Leben gerufen wurde. Was gäbe es also Besseres, als mit dem Kind direkt in eine hineinzugehen und den Laden seiner Wahl mit einem Buchkauf zu unterstützen!

Großkonzerne wie Amazon haben in der Vergangenheit ja nicht wenigen kleinen Buchhändlern geschadet und man darf darüber hinaus sicherlich auch nicht vergessen, dass es Länder gibt, in denen viele Bücher aufgrund ihrer vermeintlich unpassenden Inhalte oder unerwünschten Autoren bzw. Autorinnen gar nicht erst zu kaufen sind! Genießen wir insofern doch unsere Freiheit! 🙂 (Unser Förderverein wird morgen definitiv neue Bücher für unsere Schulbücherei in einer Buchhandlung kaufen.) – Und wer keine Bücher kaufen kann oder will… am 24. Oktober ist der „Welttag der Bibliotheken“, dann eben leihen! 😉

Das Lesepaten-Projekt

Wie wichtig das Lesen und auch Vorlesen generell für einen Bildungsprozess ist, darüber wurde im Blog schon öfter geschrieben. ( Gerne nachlesen. Spoiler: Deutlich wichtiger als Bildschirmmedien! 🙂 ) In jedem Zuhause sollte eine gute „Lesekultur“ für die Kinder herrschen, welche regelmäßige Vorleserituale beinhaltet, eigene Lesezeiten bereithält (und zwar deutlich mehr als Bildschirmzeiten!) und Bücher selbst müssen sichtbar sein, auch Nachfragen zu gelesenen Geschichten sollte es geben.

Aber natürlich leistet auch jede Schule unzählige und vielfältige Beiträge, um Kindern das Lesen näherzubringen. Der aktuellste Baustein dazu ist das „Lesepaten-Projekt„, das vordergründig von unserer neuen Sozialpädagogin Frau Hubrich organisiert und begleitet wird.

Seit vorletzter Woche kommen, meist in der 3. und 4. Stunde, ehrenamtliche „Lesepatinnen“ zu uns in die Schule, um aktuell beginnend mit Kindern aus der 2c zu lesen. Dabei nehmen sie immer ein Kind mit in die Bücherei und lesen dort etwa 15 Minuten mit ihm. Es wird dabei das Leseverständnis abgeprüft als auch der Wortschatz individuell erweitert. Die Deutschlehrkräfte suchen in der Regel gezielt die Kinder aus, die durch das Leseprojekt gefördert werden sollen.

Im Vorfeld haben sich unsere Lesepatinnen der Klasse vorgestellt und es gab ein von Frau Hubrich organisiertes Einführungsmeeting. Sie koordiniert die Prozesse im weiteren Verlauf des Schuljahres. Nach der 2c werden die beiden anderen 2. Klassen folgen. Nach einem Jahr wird das Projekt mit Blick auf ein weiteres Schuljahr reflektiert.

Aber falls Eltern jetzt denken, dass mit dem Start des Projekts das Lesen zuhause nun weniger wichtig werden kann – antworten wir mit Astrid Lindgren, einer der erfolgreichsten Kinderbuchautorinnen Europas: „Das Wichtigste ist, dass Kinder Bücher lesen, dass ein Kind mit seinem Buch allein sein kann. […] Das Lesen ist ein grenzenloses Abenteuer der Kindheit!“ ( Rede! 🙂 )

Elternbriefe

Unter der Rubrik „Service“ sind ab sofort der 2. Rundbrief unserer Schulleitung einzusehen als auch das Anmeldeformular für den Schulvorstand.